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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Heizöl


Warum ist Heizöl rot?
Heizöl und Dieselkraftstoff sind in ihrer chemischen Zusammensetzung ähnlich, aber Heizöl ist steuerlich begünstigt. Damit Zollfahnder und Polizei den Steuersündern, die Heizöl als Kraftstoff verwenden, schnell auf die Schliche kommen können, müssen die Brennstoffe leicht unterscheidbar sein. Daher wird Heizöl rot eingefärbt und ein Indikator hinzugefügt.

Was versteht man unter Heizöl EL?
EL steht für Extra Leichtflüssig. Daneben gibt es auch schwerflüssige Heizölsorten. Diese werden schwerpunktmäßig von der chemischen Industrie eingesetzt. Das leichtflüssige Heizöl EL wird in erster Linie in privaten Haushalten für die Gebäudebeheizung verwendet.

Warum wird Öl in Barrel gemessen?
Öl wurde früher nur in Fässern (englisch: barrel) transportiert. Diese Maßangabe hat sich bis heute gehalten. Ein Barrel entspricht rund 159 Litern.

Wo bekomme ich Heizöl?
In unserer Experten-Datenbank können Sie nach Heizöllieferanten in Ihrer Nähe suchen. Zur Expertensuche

Wie lange reicht das Öl?
Voraussichtlich länger als wir es brauchen! Denn durch die Verbreitung modernster Technik werden die Reserven so effizient wie möglich genutzt. Und der zunehmende Einsatz von Biobrennstoffen und anderen regenerativen Energien reduziert den Verbrauch der konventionellen Energieträger zusätzlich. Mehr Infos

 

 

Schwefelarmes Heizöl


Was ist schwefelarmes Heizöl?
Heizöl EL schwefelarm hat einen Schwefelgehalt von maximal 50 Milligramm pro Kilogramm. Mehr zum schwefelarmem Heizöl

Warum sollte ich schwefelarmes Heizöl tanken?
Stellt man den Umweltnutzen voran, so spricht dieser klar für die Verwendung von schwefelarmem Heizöl, da dessen Schwefelgehalt sehr gering ist. Darüber hinaus verringert sich der Wartungsaufwand, während sich gleichzeitig die Lebensdauer von Kessel und Brenner verlängert. Wer einen Brennwertkessel verwendet, kann außerdem auf eine Neutralisationseinrichtung für das Kondensat verzichten.

Was muss ich beachten, wenn ich schwefelarmes Heizöl verwenden möchte?
Bei einem Wechsel auf schwefelarmes Heizöl sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen. Es ist es aber empfehlenswert, vorher den Vorrat an klassischem Heizöl aufzubrauchen sowie Kessel und Brenner reinigen zu lassen.

Wo bekomme ich schwefelarmes Heizöl?
Schwefelarmes Heizöl ist bundesweit erhältlich. In unserer Expertensuche finden Sie Heizöl-Lieferanten in Ihrer Nähe.



Bioheizöl


Was versteht man unter Bioheizöl?
Der Begriff „Bioheizöl“ ist kein geschützter Begriff. Derzeit wird darunter in der Regel schwefelarmes Heizöl mit einem Anteil flüssigen Brennstoffs aus nachwachsenden Rohstoffen verstanden. Alles zum Bioheizöl

Woran kann ich Bioheizöl erkennen?
Am Produkt selbst ist dies ohne eine chemische Analyse nicht zu erkennen. Aber es ist vorgeschrieben, dass Bioheizöl entsprechend gekennzeichnet wird. So bedeutet z. B. die Bezeichnung Bio 5, dass schwefelarmem Heizöl 3 bis 5,9 Prozent Bioanteile zugemischt sind.

Kann ich Bioheizöl problemlos auch in meiner alten Anlage verwenden?
Die Geräteindustrie hat bestehende und neue Ölheizgeräte für die Verwendung von Bioheizöl mit bis zu fünf Prozent Bioanteil (Heizöl EL A Bio 5), das der DIN V 51603-6 entspricht, freigegeben.

Wo kann ich Bioheizöl kaufen?
Erste Mineralölhändler bieten in Deutschlands bereits Bioheizöl an. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Brennstoff der aktuellen DIN (zurzeit DIN SPEC 51603-6) entspricht.
Lieferanten von Bioheizöl

Heizung


Wie viel Platz braucht eine Ölheizung?
Eine moderne Ölheizung benötigt lediglich einen Quadratmeter Platz für Brenner, Kessel und Regelung. Der Öltank für ein Einfamilienhaus beansprucht nicht mehr als drei bis vier Quadratmeter. Ein Erdtank beansprucht keinen Platz: Er wird außerhalb des Hauses im Erdreich untergebracht.

Sind Öltanks nicht total unpraktisch?
Dass Öltanks sehr viel Platz wegnehmen, Heizölgeruch verbreiten und teuer sind, gehört zu längst überholten Vorurteilen. Denn in den letzten 20 Jahren hat sich viel getan: Moderne Heizöltanks sind kompakt und platzsparend und sind in der Regel doppelwandig ausgeführt. Störender Heizölgeruch wird so weitgehend vermieden. Diese Tanksysteme gibt es
Ein weiteres Plus: Der Tank dient als Langzeitspeicher für Energie. Er macht unabhängig, denn der Verbraucher kann immer dann Brennstoff einkaufen, wenn der Preis gerade günstig steht.

Ist die Ölheizung nicht ein Auslaufmodell?
Ganz sicher nicht. Derzeit gibt es über sechs Millionen Ölheizungen in Deutschland. Damit ist der Energieträger Heizöl eine der tragenden Säulen unserer Energieversorgung und unverzichtbar für den deutschen Raumwärmemarkt – und das wird auch auf lange Zeit so bleiben.
Moderne Ölheizungen mit Brennwerttechnik arbeiten äußerst effektiv. Sie verbrauchen im Vergleich zu veralteten Heizungsanlagen bis zu 30 Prozent weniger Energie und die CO2-Emmission sinkt somit in gleicher Größenordnung.
Die Unabhängigkeit durch den individuellen Brennstoffvorrat im eigenen Tank und die Kombinierbarkeit mit erneuerbaren Energien machen die Ölheizung absolut zukunftstauglich. Vorteile der Ölheizung

Wie oft muss eine Ölheizung gewartet werden?
Die Heizung sollte jährlich gewartet werden. Denn ein über längere Zeit vernachlässigter Heizkessel kann bis zu zehn Prozent mehr Energie verbrauchen als nötig.

Was muss ich tun, damit die Heizungsanlage effizient arbeitet?

Kessel, die älter als 15 Jahre sind, sollten gegen ein Öl-Brennwertgerät ausgetauscht werden. Wenn noch kein hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde, ist dies eine weitere empfehlenswerte Maßnahme. Diese ist auch dann sinnvoll, wenn der Wärmebedarf des Gebäudes seit dem letzten Abgleich durch Dämm-Maßnahmen verringert wurde. Tipps zum Heizölsparen

Brennwerttechnik


Was bedeutet Brennwerttechnik?
Die Brennwerttechnik ist eine der effizientesten Heiztechniken. Im Vergleich zu Standardkesseln lässt sich mit Brennwerttechnik bis zu 30 Prozent Energie einsparen. So funktioniert Brennwerttechnik

Was ist effizienter: Gas- oder Öl-Brennwerttechnik?
Beide Technologien sind gleich effizient. Denn die Effizienz eines Heizkessels wird nicht vom verwendeten Brennstoff bestimmt, sondern ausschließlich von der Technik.

Wieso finde ich manchmal Angaben zur Energieeffizienz eines Kesseln von größer als 100 Prozent?
Wirkungsgrade von 100 Prozent sind physikalisch natürlich unsinnig. Wenn solche Zahlen angegeben werden, wird der technisch veraltete Heizwert (Hi) verwendet. Sinnvoller ist die Bezugsgröße Brennwert (Hs).
Unterschied zwischen Heizwert und Brennwert

Modernisierung


Wie viel Heizöl kann ich mit einem Öl-Brennwerttechnik sparen?
Öl-Brennwertkessel sparen beim Verbrauch und damit auch bei den Energiekosten gegenüber veralteten Kesseln bis zu 30 Prozent ein.  Energiesparmaßnahme Brennwerttechnik

Was bringt mir eine Modernisierung der Heizung?
Wer seinen alten Standardheizkessel durch einen modernen Brennwertkessel ersetzt, spart auf einen Schlag bis zu ein Drittel der Heizenergie. Das macht sich nicht nur im Geldbeutel bemerkbar, sondern schont auch die Umwelt. Ob sich eine Modernisierung für Sie lohnt und welche Maßnahme für Sie die richtige ist, können Sie kostenlos in unserem Energiesparcheck ermitteln.

Die Vorteile auf einen Blick:
1. Weniger Energieverbrauch ist gut für die Umwelt
2. Die Heizkosten werden gesenkt
3. Wartungs- und Instandhaltungskosten werden dauerhaft reduziert
4. Der Wärmekomfort verbessert sich
5. Platzgewinn durch eine neue, kompakte Heizungsanlage
6. Wertsteigerung der Immobilie

Wann ist eine Ölheizung zu alt?

Heizungen, die 20 Jahre und länger in Betrieb sind, zählen zum alten Eisen. Alles, was vor 1983 gebaut wurde, ist ein Fossil. Da lohnt sich sicherlich eine Modernisierung.
Eine veraltete Anlage lässt sich auch daran erkennen, dass sie mit einer konstanten Kesselwassertemperatur betrieben wird. Dann passt sich die Temperatur nicht den unterschiedlichen Anforderungen an. Ein weiteres Indiz für veraltete Technik ist ein sehr warmer Aufstellraum. Denn dann verliert der Kessel sehr viel Wärme über seine Oberfläche, anstatt sie in das Haus zu leiten.
Wer sich nicht sicher ist, ob seine Heizung noch effizient arbeitet, kann einen Heizungscheck von einem Fachmann durchführen lassen oder online den Energiesparcheck machen.

Der Schornsteinfeger sagt, dass mein Kessel noch in Ordnung ist. Warum soll ich dann einen neuen kaufen?
Der Schornsteinfeger misst neben den Emissionswerten den Abgasverlust und ermittelt so nur den feuerungstechnischen Wirkungsgrad. Es wird keine Aussage über den Gesamtwirkungsgrad des Kessels getroffen, weil dieser über einen längeren Zeitraum erfasst werden müsste. Sicher ist, dass ein 25 Jahre alter Kessel unnötig viel Heizöl verbraucht, weil er nicht mehr dem heutigen technischen Standard entspricht.

Kann ich meinen vorhandenen Schornstein bei der Brennwerttechnik weiter nutzen?
Ja. Es wird lediglich ein Abgasrohr mit geringem Durchmesser in den Schornstein eingezogen.

Welche Modernisierung ist bei älteren Gebäuden mit Öl- oder Gasheizung zu empfehlen?
Wer bisher mit Öl geheizt hat, sollte auch dabei bleiben. Denn er verfügt ja bereits über die nötige Infrastruktur – sprich den Tank und den entsprechenden Platz dafür. Der Einbau von Brennwerttechnik ist jederzeit zu empfehlen und relativ kostengünstig zu realisieren. Wer zusätzlich Heizkosten sparen möchte, kann eine Solaranlage einbauen.

Soll ich meine alte Ölheizung gegen eine Pellet- oder Wärmepumpe austauschen? Was ist die günstigste Variante?
Von einem Umstieg auf einen anderen Energieträger oder ein anderes Heizsystem ist in den meisten Fällen abzuraten. Ein Wechsel zur Gasheizung beispielsweise rentiert sich in der Regel nicht wegen der zusätzlichen Kosten für den Gasanschluss und der regelmäßigen Grundgebühren.
Auch ein Umstieg auf eine Holzpelletzentralheizung oder eine Wärmepumpe ist wirtschaftlich meist nicht attraktiv. Allein die hohen Anschaffungskosten einer solchen Heizanlage sind nicht für jedermann erschwinglich.

Lässt sich die Ölheizung mit Solarkollektoren kombinieren?
Ja. Beide Systeme ergänzen sich optimal.
Ölheizung mit Solar kombinieren

Muss ich alles auf einmal modernisieren?
Nein. Fast immer ist es am sinnvollsten, die wärmetechnische Sanierung mit dem Umstieg auf Öl-Brennwerttechnik zu beginnen. Dadurch kann mit einer verhältnismäßig geringen Investition der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden.
Eine Öl-Brennwertheizung passt sich dem Wärmebedarf an. Das heißt, sie arbeitet weiterhin effizient, wenn das Gebäude erst im Nachhinein gedämmt wird.

Umwelt


Welche Möglichkeiten gibt es, die Ölheizung mit regenerativen Energien zu kombinieren?
Bewährt hat sich die Kombination der Öl-Brennwerttechnik mit Solarthermie zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung. Genauso problemlos kann eine Ölheizung mit Biomasse kombiniert werden – etwa in Form eines in das Heizsystem integrierten Holzkaminofens oder mit Bioheizöl. Ölheizung mit erneuerbaren Energien
Klimaschutz und Ölheizung – passt das überhaupt zusammen?

Moderne Ölheizungen mit Brennwerttechnik sparen gegenüber alten Heizungen bis zu 30 Prozent Heizöl. Im gleichen Umfang sinken auch die klimarelevanten CO2-Emissionen. Emissionen der Ölheizung
Was tut die Mineralölbranche für den Klimaschutz?
Im Rahmen des Kyoto-Protokolls hat Deutschland zugesagt, bis 2012 die Treibhausgasemissionen um 21 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Die deutsche Mineralölwirtschaft leistet hierzu einen wichtigen Beitrag: Der durchschnittliche Jahresnutzungsgrad der Ölheizungen im Wärmemarkt soll von 68 auf bis zu 88 Prozent gesteigert werden. Damit gehen Heizölverbrauch und Treibhausgasemissionen entsprechend zurück.
Die Aktivitäten zur Zielerreichung sind bislang erfolgreich. Die Auswertung des vorliegenden Datenmaterials zeigt, dass sich der durchschnittliche Jahresnutzungsgrad von Ölheizungsanlagen wie folgt entwickelt hat:
2005: 84,8 %
2006: 85,4 %
2007: 86,0 %
2008: 86,7 %
2009: 87,2 %

Schont eine neue Ölheizung die Umwelt?
Auf jeden Fall. Dank effizienterer Ölheiztechnik sinkt der CO2-Ausstoß um 30 Prozent. Heizöl verbrennt in modernen Brennern nahezu rückstandsfrei. Deshalb ist auch Feinstaub für die neue Ölheizung kein Thema. Optimal für den Betrieb ist schwefelarmes Heizöl. Dadurch werden Schadstoffemissionen auf ein Minimum reduziert und die Lebensdauer der Ölheizung erhöht.

Warum unterstützt die Bundesregierung den Einbau von Öl-Brennwertkesseln?
Ein Schwerpunkt der Energiepolitik ist die Steigerung der Energieeffizienz. Da der Heizenergieverbrauch durch Öl-Brennwertkessel um ein Drittel reduziert werden kann, unterstützt die Bundesregierung den Einbau dieser Technik. Finden Sie die für Sie passenden Förderprogramme.

Kosten und Förderung


Welche Fördermittel gibt es?
Es gibt eine Vielzahl an Förderprogrammen für Energiesparmaßnahmen im Haus. Dabei wird z.B. der Einbau von Öl-Brennwertkesseln und Solaranlagen unterstützt. Ob es passende Förderprogramme für Sie gibt, können Sie leicht in unserer Fördermittelsuche überprüfen.

Was kostet Heizöl momentan?
Der aktuelle Tagespreis ist über den örtlichen Mineralölhandel zu erfahren. Die regionalen Heizölnotierungen werden überdies in vielen Tageszeitungen abgedruckt. Auch das Internet kommt als Informationsquelle infrage (z.B. www.brennstoffspiegel.de). Auf oelheizung.info finden Sie die Entwicklung des Heizölpreises im Vergleich zu Erdgas im Bundesdurchschnitt.

Wovon wird der Heizölpreis bestimmt?
Der Heizölpreis setzt sich aus dem Produktenpreis, der Mineralöl- und Mehrwertsteuer sowie dem Deckungsbeitrag zusammen. Grundlegend ist die Entwicklung des Rohölpreises (Produktenpreis). Dieser ist wiederum unter anderem vom Dollarkurs sowie von Angebot und Nachfrage abhängig.
Details zur Preisbildung

Wie entwickelt sich der Heizölpreis?
Der Heizölpreis wird durch viele Faktoren beeinflusst und bildet sich täglich neu. Aus diesem Grund sind Preisprognosen äußerst schwierig. Tendenziell sind die Schwankungen bundesweit identisch. Wie sich der Heizölpreis längerfristig im Vergleich zu Erdgas entwickelt hat, finden Sie beim Brennstoffkostenvergleich

Ist schwefelarmes Heizöl teurer als Standardheizöl?
Ja, zurzeit ist schwefelarmes Heizöl in der Regel ein bisschen teurer als Standardheizöl. Das liegt daran, dass der Entschwefelungsprozess in der Raffinerie aufwändiger ist.

Was kann ich tun, um Heizkosten zu sparen?

Unsere zwölf besten Heiztipps:
1.    Moderne Heiztechnik (d.h. Brennwerttechnik) verwenden
2.    Heizung regelmäßig warten lassen
3.    Heizöl dann einkaufen, wenn der Preis günstig steht. Heizölhändler in Ihrer Nähe
4.    Hydraulischen Abgleich durchführen lassen
5.    Heizkörper nicht zustellen, durch Vorhänge verhängen oder einstauben lassen
6.    Zentrale Regelung verwenden, um den Verbrauch individuell einzustellen (z.B. durch automatische Absenkung der Temperatur in der Nacht)
7.    Fenster nicht auf Dauerkippstellung lassen, sondern die Räume zwei- bis dreimal täglich höchstens fünf Minuten bei weit geöffneten Fenstern durchlüften. Die Heizkörperventile währenddessen schließen, sonst schalten sie auf volle Leistung.
8.    Herabgelassene Rollläden und geschlossene Vorhänge verringern in der Nacht den Wärmeverlust durch die Fenster und schützen gleichzeitig vor Zugluft.
9.    In wenig genutzten Räumen, bei Abwesenheit der Bewohner und während der Nachtstunden die Raumtemperatur absenken, allerdings nicht unter 14 bis 16 Grad Celsius, um Feuchteschäden vorzubeugen.
10.    Wenn Heizkörper gluckernde Geräusche abgeben und nicht mehr richtig warm werden, müssen sie entlüftet werden. Denn bei Luftblasen im Heizsystem kann das Wasser nicht mehr ausreichend zirkulieren.
11.    In Heizkörpernischen verringert eine wärmereflektierende Thermofolie übermäßige Energieverluste. Sie wird auf die Wand hinter dem Heizkörper geklebt.
12.    Die Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad reduziert den Energieverbrauch um rund sechs Prozent.

Durch Modernisierungsmaßnahmen kann der Heizenergieverbrauch weiter sinken. Energiesparmaßnahmen

Warum ist der Gaspreis an den Heizölpreis gekoppelt?
Das liegt daran, dass früher die Gaslieferverträge zwischen Produzenten und Gasversorgern auf mehrere Jahrzehnte abgeschlossen wurden. Um einen Richtwert zu haben, wurde der Gaspreis an den Ölpreis gekoppelt. Das bedeutet, mit einer zeitlichen Verzögerung von drei bis sechs Monaten folgt der Gaspreis dem Ölpreis. Das tatsächliche Preisniveau ist trotz Preiskopplung jedoch sehr unterschiedlich.

Lohnen sich die Mehrkosten eines Brennwertkessels gegenüber einem Standardkessel eigentlich?
Ja, denn durch den Austausch mit einen Brennwertkessel kann der Energieverbrauch auf einen Schlag um ein Drittel sinken. Aufgrund der Einsparungen beim Ölverbrauch rechnet sich diese Investition schnell.
Es lohnt sich häufig, mögliche Förderprogramme für den Kesseltausch zu prüfen. Hinzu kommt, dass die Handwerkerkosten von der Steuer abgesetzt werden können.

Was kostet die Heizungsmodernisierung?
Die Heizungsmodernisierung hat im Vergleich zu Wärmedämmung und Fenstererneuerung ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis: Die Investition in Öl-Brennwerttechnik, die Schornsteinanpassung und die Installationsarbeiten betragen im Schnitt 8.500 Euro. Durch die eingesparten Brennstoffkosten amortisiert sich diese Investition nach rund zehn Jahren.

Es lohnt sich, mögliche Förderprogramme z.B. für den Kesseltausch zu prüfen. Die Handwerkerkosten können übrigens von der Steuer abgesetzt werden.

Service


Ich möchte gerne den für meine Region zuständigen Fachmann sprechen. Wie finde ich den?
In unserer Experten-Datenbank finden Sie qualifizierte Heizöllieferanten, Heizungsbauer, Tankhersteller und Energieberater in Ihrer Nähe.

Kann ich bei IWO eine Heizung kaufen?

Nein. Das Institut für Wärme und Oeltechnik e.V. (IWO) informiert und berät Verbraucher herstellerunabhängig über das Heizen mit Öl. Wenn Sie eine Ölheizung installieren lassen möchten, können Sie sich an einen Heizungsbauer in Ihrer Region oder direkt an die Hersteller wenden.

www.oelheizung.info


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