
Hybrid-Heizung: Sonne, Öl und Holz kombinieren
Bei einer Hybrid-Heizung werden mehrere Heiztechniken miteinander kombiniert. Beispielsweise eine Ölheizung mit einer Solaranlage und einem Holzkamin. Dabei wird der Kaminofen in die gesamte Wärmeversorgung des Hauses integriert.
Ein Vorteil der Hybrid-Heizungen ist, dass die Wärmeversorgung auf mehrere Säulen verteilt wird. Dadurch ist der Hausbesitzer unabhängiger als bei konventionellen Heizsystemen, die nur auf einen Brennstoff ausgelegt sind. Insgesamt kann durch solche Heizkonzepte der Verbrauch fossiler Energie gesenkt werden.

Kosten und Planung
Solch eine kombinierte Heizung kann problemlos schrittweise umgesetzt werden. Hybrid-Heizungen werden von mehreren Heizgeräteherstellern angeboten. Eine Öl-Brennwertheizung mit Solarthermie für ein Einfamilienhaus kostet einschließlich Montage im Schnitt rund 15.000 Euro. Darin ist auch ein spezieller Solarspeicher enthalten.
Wenn sich der Hausbesitzer die Option offen halten möchte, später einen Holzkaminofen zu integrieren, sollte er das bei der Auswahl des Pufferspeichers berücksichtigen: Neben einem entsprechend großen Volumen muss es eine Vorrichtung geben, um später weitere Wärmeerzeuger einzubinden.
Funktion des Pufferspeichers
Der Pufferspeicher ist das zentrale Element der Hybrid-Heizung. Er wird alternativ mit Sonnenenergie, Wärme aus dem Kaminofen oder dem Öl-Brennwertkessel beheizt.
Insbesondere in den Übergangsmonaten können stattliche Anteile des Wärmebedarfs regenerativ erzeugt werden. Erst wenn im Speicher eine bestimmte Temperatur unterschritten wird, weil die Sonne nicht ausreichend scheint und das Kaminfeuer nicht betrieben wird, übernimmt die Ölheizung automatisch die Wärmeerzeugung.
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