
Modernisierung
Hausbesitzer, die ihre Heizenergiekosten sofort und dauerhaft senken möchten, haben prinzipiell zwei Möglichkeiten: Sie können effiziente Heiztechnik einsetzen oder die Dämmung der Gebäudehülle verbessern. Am besten ist natürlich eine Kombination beider Maßnahmen, allerdings ist solch eine umfangreiche Sanierung auch kostenintensiv.
Mit moderner Heiztechnik sofort sparen
Die effektivste Einzelmaßnahme ist fast immer die Heizungsmodernisierung. Denn durch eine Ölheizung mit Brennwerttechnik können bis zu 30 Prozent Energie gegenüber einem veralteten Standardkessel eingespart werden. In Kombination mit Solarthermie reduziert man den Verbrauch sogar um bis zu 40 Prozent.
Die Anschaffungskosten sind verglichen mit einer Fassadendämmung oder Fenstererneuerung moderat. Außerdem rechnet sich die Erneuerung einer alten Heizung durch den geringeren Energieverbrauch in einem überschaubaren Zeitraum von nur fünf bis zehn Jahren.
Mit der Heizung beginnen
Ein weiterer Vorteil ist, dass sich eine Ölheizung mit Brennwerttechnik dem Wärmebedarf anpasst. Das heißt, sie arbeitet auch dann noch effizient, wenn das Gebäude nachträglich gedämmt wird.
Ein technisch veralteter Heizkessel leistet das in der Regel nicht. Wer also sein Gebäude dämmt, ohne den alten Kessel zu erneuern, verschlechtert den ohnehin geringen Nutzungsgrad der Heizung weiter. Der Energieverbrauch der Heizung wäre dann trotz verbesserter Wärmedämmung unnötig hoch.
Wer sein Haus Schritt für Schritt energetisch sanieren möchte, sollte daher am besten mit der Investition in Öl-Brennwerttechnik beginnen. Öl-Brennwerttechnik
Animation: So viel Energie lässt sich durch eine Modernisierung sparen
Simulieren Sie, wie sich eine Modernisierung auf den Energieverbrauch auswirkt. Je weiter der Wert auf der Energieskala in den grünen Bereich rutscht, desto mehr Heizöl wird gespart. Zur Animation
Artikel druckenArtikel kommentierenSeite weiterempfehlen
RATGEBER FÜR IHR WARMES ZUHAUSE


