
Bioheizöle
Wärme aus pflanzlichen Rohstoffen: Bioheizöl
Bioheizöl ist schwefelarmes Heizöl, dem flüssiger Brennstoff aus nachwachsenden Rohstoffen, in der Regel Biodiesel, beigemischt ist. Der Vorteil von Bioheizöl liegt auf der Hand: Es trägt dazu bei, den Bedarf an fossiler Energie zu reduzieren, die Treibhausgasemissionen zu senken und die Ressourcen zu schonen. Bioheizöl sollte allerdings genauso wie konven- tionelles Heizöl ausschließlich in effizienter Heiztechnik verwendet werden, denn auch nachwachsende Rohstoffe stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Und die Rohstoffe müssen nachhaltig produziert werden.

Flaschen mit Bioheizöl
Wie viel Prozent Bio?
Wie viel Bioanteil ein Bioheizöl enthält, lässt sich an der Produktbezeichnung ablesen. Die normgerechte Bezeichnung für eine Zumischung von beispielsweise bis zu fünf Prozent Bio lautet: Heizöl EL A Bio 5 (A steht für Alternativ). Als Kurzform wird häufig Bio 5 oder B5 verwendet. In Deutschland bietet der Mineralölhandel in einzelnen Regionen dieses Bioheizöl bereits an.
Geräteeignung
Bioheizöl mit bis zu fünf Prozent Bioanteil, das der Vornorm (DIN V 51603-6) entspricht, ist nach Aussage der Geräteindustrie grundsätzlich in allen bestehenden sowie neuen Ölheizgeräten einsetzbar. Einzelne Gerätehersteller haben darüber hinaus ihre neuen Öl-Brennwertgeräte und Tanks für den Einsatz von normgerechtem Bioheizöl mit bis zu zehn Prozent Bioanteil freigegeben.

Biobrennstoffe
Biobrennstoffe müssen nachhaltig sein
Die Mineralölwirtschaft bekennt sich ausdrücklich zu der Nachhaltigkeitsverordnung der EU. Hierbei wird der gesamte Produktionsprozess der Biobrennstoffe berücksichtigt. Ein wesentliches Merkmal ist, dass die Treibhausgasemissionen deutlich unter denen von fossilen Brennstoffen liegen müssen. Außerdem sind soziale und ökologische Standards einzuhalten. So wird selbstverständlich der Schutz natürlicher Lebensräume berücksichtigt und die Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion ausgeschlossen.
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