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Gebäudedämmung um Heizkosten zu senken

Haus warm einpacken

Dämmung einer Hausfassade

Je besser ein Gebäude gedämmt ist, desto geringer sind die Wärmeverluste. Das bedeutet nicht nur geringere Heizkosten, sondern auch mehr Wohnkomfort.

Dämmung und Fenstererneuerung sind jedoch sehr aufwändig und teuer. Wenn die finanziellen Mittel nicht für eine Komplettsanierung reichen, empfiehlt es sich, mit der Erneuerung der Heizungsanlage zu beginnen. Diese Maßnahme bietet in den meisten Fällen den besseren Kosten-Nutzen-Effekt. Zudem passt sich eine moderne Brennwertanlage dem veränderten Wärmebedarf an, wenn das Gebäude zu einem späteren Zeitpunkt gedämmt wird.

Dämmung der Schwachpunkte
Ein Rundumschutz ist natürlich die beste Variante. Aber es kann auch eine Menge bringen, einzelne Wärmelecks abzudichten. Wo sich diese Schwachpunkte befinden, lässt sich am zuverlässigsten mithilfe einer Vor-Ort-Energieberatung herausfinden.

Besonders anschaulich wird es, wenn der Energieberater eine Thermografieaufnahme des Hauses anfertigt. Darauf werden die Wärmeverluste durch unterschiedliche Farben sichtbar. Erste Anhaltspunkte liefert auch ein Infrarot-Thermometer, das für rund 50 Euro erhältlich ist. Damit lässt sich punktgenau messen, ob eine Wand im Fußboden- oder Fensterbereich kälter ist als an anderen Stellen. Hier kann viel Wärme nach außen gelangen.

Kleine Aktion – großer Effekt

Thermografieaufnahme eines Hauses

Thermografieaufnahme eines Gebäudes

Bei älteren Häusern geht der größte Teil der Wärme in der Regel durch Außenwände und Dach verloren. Die Dämmung dieser Gebäudeteile ist allerdings besonders aufwändig. Deshalb empfiehlt es sich, eine Dachdämmung beispielsweise mit einem Dachgeschossausbau und die Fassadendämmung mit einem ohnehin geplanten Neuanstrich zu verbinden.

Aber auch kleinere Lösungen bringen beachtliche Einspareffekte. Wenn beispielsweise das Dach nicht ausgebaut ist, schließt die Dämmung der obersten Geschossdecke ein Wärmeleck im Haus. Auch kalte Kellerdecken und schlecht gedämmte Rollladenkästen sowie Heizkörpernischen lassen sich relativ einfach und preiswert abdichten.

Dämmstoffe
Welcher Dämmstoff geeignet ist, hängt vom Budget, vom persönlichen Geschmack und vom Einsatzbereich ab. Für die Fassade empfehlen sich sogenannte Wärmedämmverbundsysteme. Auch der Fußboden lässt sich dämmen – das bringt warme Füße und reduziert den Trittschall. Holzfaserplatten unter einem zugigen Dach können handwerklich versierte Hausbesitzer sogar selbst anbringen. Für das Dämmen von Innenwänden sollte man aber auf jeden Fall die Hilfe von Fachleuten in Anspruch nehmen, da sonst Schimmel droht.

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