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Prinzip der Brennwerttechnik

Im Heizöl steckt Wasserstoff, der sich bei der Verbrennung mit dem Sauerstoff aus der Luft verbindet. Dabei entsteht Wasser, das in der heißen Umgebung sofort zu Dampf wird. Normalerweise – also ohne Brennwerttechnik – verschwindet dieser Wasserdampf dann samt der anderen Abgase ungenutzt durch den Schornstein. Bei der Brennwerttechnik werden die heißen Abgase soweit abgekühlt, bis der Wasserdampf kondensiert. Dabei entsteht Wärme die zusätzlich genutzt wird. Das ist die jene Energie, die das Wasser zuvor in Dampf verwandelt hat.

Durch diesen einfachen physikalischen Effekt addiert sich bei der Brennwertnutzung die Kondensationswärme („latente Wärme“) mit der fühlbaren Wärme der heißen Abgase („sensible Wärme“).

 

So erreicht eine Brennwertheizung einen Nutzungsgrad von bis zu 98 Prozent, bezogen auf den Brennwert. Im Gegensatz dazu können Niedertemperaturkessel, die heute noch weit verbreitet sind, die Energie (bezogen auf den Brennwert) nur zu rund 88 Prozent nutzen. Denn bei der Niedertemperaturtechnik werden die relativ hohen Abgastemperaturen von 140 bis 160 Grad Celsius nicht genutzt. So geht unnötig Energie verloren. 

Varianten der Brennwertnutzung

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